Stress am Sonntag – Die Gedanken kreisen schon um die Arbeit?

Stress am Sonntag – Die Gedanken kreisen schon um die Arbeit?

Sonntag, 15 Uhr: Der erste Gedanke an die Arbeit – Ein unterschätztes Warnzeichen für Stress

Es ist Sonntag, kurz nach dem Mittagessen, und eigentlich sollte ich mich entspannt zurücklehnen. Doch stattdessen fühle ich ein leises Ziehen im Magen, ein drückendes Gefühl in der Brust. Der Gedanke an Montagmorgen schiebt sich unaufhaltsam in meinen Kopf – und mit ihm die To-do-Listen, die ungelösten Probleme und die Erwartungen. Stress macht sich breit! Kommt dir das bekannt vor? Naja, so ging es mir vor einigen Jahren jeden einzelnen Sonntag. Ich konnte es nicht abschütteln, im Gegenteil, es wurde immer schlimmer.

Wenn die Gedanken an die Arbeit den Sonntag überschatten

Sonntag – ein Tag, der eigentlich für Entspannung und Erholung reserviert ist. Doch für viele wird er zum Vorboten der Arbeitswoche. Dieser Zustand hat sogar einen Namen: „Sunday Scaries“ – die Sonntagsangst. Es ist nicht ungewöhnlich, dass sich Menschen schon am Sonntag mental mit ihrer Arbeit auseinandersetzen. Aber ab wann wird dieses Muster zu einem Warnsignal für chronischen Stress oder sogar Burnout?

Ich habe selbst erlebt, wie subtil diese Warnzeichen auftreten können. Anfangs dachte ich, es sei normal, dass mich meine Arbeit auch in der Freizeit beschäftigt. Doch mit der Zeit wurden die Wochenenden immer schwerer. Mein innerer Akku schien nie voll aufgeladen. Heute weiss ich, dass waren die ersten Signale die ich nicht hätte ignorieren dürfen!

Die Verbindung zwischen Sonntagsstress und Burnout

Studien zeigen, dass ständige gedankliche Beschäftigung mit der Arbeit ein zentraler Faktor für Burnout ist. Der Übergang vom normalen Arbeitsstress zum Burnout verläuft oft schleichend. Einige der wichtigsten Warnzeichen sind:

  • Emotionale Erschöpfung: Du fühlst dich dauerhaft müde und ausgelaugt.
  • Zynismus und Distanz: Die Arbeit verliert an Bedeutung, und du entwickelst eine gleichgültige Haltung.
  • Leistungseinbruch: Selbst einfache Aufgaben fallen schwer.

Wenn sich diese Symptome in deinem Alltag bemerkbar machen – besonders, wenn sie schon am Sonntag auftreten – ist es an der Zeit, hinzusehen.

Warum Sonntagnachmittag entscheidend ist

Der Sonntag ist ein Spiegel für unser Stresslevel. Wenn wir uns nicht entspannen können, weil die Arbeit in unseren Gedanken präsent ist, hat das Auswirkungen auf unseren gesamten Erholungsprozess. Chronischer Stress verhindert, dass der Körper in den sogenannten „Rest-and-Digest“-Modus wechselt, also in den Zustand, in dem sich Körper und Geist regenerieren können.

Stresshormone wie Cortisol bleiben erhöht, und der Kreislauf aus Anspannung, Schlafproblemen und emotionaler Erschöpfung setzt sich fort. Das Problem: Viele Menschen ignorieren diese Warnzeichen, bis sie nicht mehr zu übersehen sind.

Strategien gegen die Sonntagsangst

Die gute Nachricht ist: Es gibt Wege, um dem Sonntagsstress zu begegnen und langfristig vorzubeugen. Hier sind einige Strategien, die mir persönlich geholfen haben:

1. Klares Abschalten – Grenzen setzen:
Plane bewusst Zeiten ein, in denen du dich komplett von der Arbeit distanzierst. Stelle dein Handy auf lautlos, und vermeide E-Mails oder andere Arbeitsthemen. Ich habe mittlerweile sogar die Mitteilung von Arbeits-E-Mail komplett ausgeschaltet.

2. Aktive Erholung:
Verbringe den Sonntag mit Aktivitäten, die dir Freude bereiten. Ob Spaziergänge, Yoga oder Zeit mit der Familie – finde heraus, was dir guttut. Wie wäre es wieder einmal mit einem guten Buch?

3. Gedanken bewusst lenken:
Wenn Gedanken an die Arbeit auftauchen, schreibe sie auf. Oft reicht es, sie auf Papier zu bringen, um den Kopf freizubekommen. Mir helfen schon Stichwörter.

4. Reflexion über die Arbeitsbelastung:
Frage dich, ob dein Arbeitsalltag gesund gestaltet ist. Ist die Arbeitslast zu hoch? Gibt es Probleme, die gelöst werden müssen? Möglicherweise ist es Zeit, mit deinem Vorgesetzten/Kollegen über Entlastung zu sprechen. Und nein, es ist keine Schande oder Schwäche, ganz im Gegenteil!

5. Professionelle Hilfe suchen:
Wenn der Stress überhandnimmt, zögere nicht, Unterstützung zu suchen. Coaches, Therapeuten oder Betriebsärzte können dir helfen, Wege aus der Stressspirale zu finden.

Mein Fazit: Dein Wohlbefinden hat Priorität

Die Gedanken an die Arbeit am Sonntag können ein wichtiges Warnsignal sein, das wir ernst nehmen sollten. Wenn wir lernen, unsere eigenen Grenzen zu erkennen und für uns selbst einzustehen, schaffen wir die Basis für ein stressfreieres und erfüllteres Leben.

Ich habe gelernt, dass mein Sonntag nicht von der Arbeit bestimmt werden muss. Heute geniesse ich diesen Tag wieder bewusst – und ich hoffe, dass auch du deinen Sonntag zu einem echten Ruhetag machen kannst.

Hast du schon ähnliche Erfahrungen gemacht? Teile sie gerne in den Kommentaren. Dein Austausch könnte anderen helfen, ihre eigenen Warnzeichen frühzeitig zu erkennen.

Falls du Schwierigkeiten dabei hast, deinen Stress zu bewältigen wäre vielleicht ein Coaching eine Möglichkeit. Melde dich gerne bei mir und wir klären, ob das für dich in Frage kommt.

 

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Burnout-Prävention: 5 Strategien

Burnout-Prävention: 5 Strategien

Burnout-Prävention: 5 einfache Strategien

Das Leben als berufstätige Frau bringt viele Herausforderungen mit sich. Zwischen Job, Familie, sozialen Verpflichtungen und persönlichen Erwartungen bleibt oft wenig Raum für Selbstfürsorge. Stress ist für viele von uns ein ständiger Begleiter und wenn er unbeachtet bleibt, kann er leicht in ein Burnout münden. Darum ist Burnout-Prävention so ungemein wichtig! Burnout ist ein Zustand völliger emotionaler, mentaler und körperlicher Erschöpfung und trifft besonders häufig Frauen, die versuchen, in allen Lebensbereichen perfekt zu funktionieren.

 Aber das muss nicht sein! Mit der richtigen Strategie und dem Bewusstsein für die eigenen Bedürfnisse ist es möglich, den Stress frühzeitig zu erkennen und gegenzusteuern. In diesem Beitrag zeige ich dir 5 Strategien, um Burnout vorzubeugen und ein Leben in Balance zu führen.


1. Die ersten Warnsignale erkennen

Burnout kommt nicht über Nacht – die Entwicklung ist schleichend. Deshalb ist es wichtig, die frühen Anzeichen ernst zu nehmen. Wenn du dich immer häufiger erschöpft fühlst, Probleme hast, nachts zur Ruhe zu kommen, oder emotional auf Kleinigkeiten überreagierst, könnten das erste Signale für Überlastung sein. Auch körperliche Beschwerden wie Kopfschmerzen oder ständige Verspannungen können ein Hinweis darauf sein, dass du zu viel Stress erlebst.

Achte auf diese Signale und gönn dir kleine Pausen, um in dich hineinzuhorchen. Was braucht dein Körper gerade? Manchmal reicht es schon, für ein paar Minuten tief durchzuatmen oder einen kurzen Spaziergang zu machen, um wieder einen klaren Kopf zu bekommen.

Tipp: Wenn du dir nicht sicher bist, ob du bereits erste Anzeichen eines Burnouts zeigst, biete ich auf meiner Webseite kostenlose Erstgespräche an. Gemeinsam können wir herausfinden, wie du frühzeitig gegensteuern kannst. Zur Burnout-Prävention gehört ganz viel Achtsamkeit.

2. Stressbewältigung im Alltag integrieren

Die beste Stressbewältigung ist die, die sich problemlos in den Alltag integrieren lässt. Du musst nicht gleich einen kompletten Lebenswandel vornehmen, um Stress zu reduzieren – schon kleine Massnahmen können viel bewirken. Atemübungen sind beispielsweise eine einfache und effektive Methode, um in stressigen Momenten zur Ruhe zu kommen. Schliesse die Augen, atme tief durch die Nase ein und langsam durch den Mund wieder aus. Wiederhole dies mehrmals, und du wirst spüren, wie dein Körper entspannt.

Auch bewusste Pausen sind wichtig. Plane dir während des Tages kleine Auszeiten ein, in denen du dich einfach nur auf dich konzentrierst – ob mit einer Tasse Tee, einem Spaziergang oder ein paar Minuten Stille. Diese Momente der Achtsamkeit helfen dir, dich zu erden und Stress gar nicht erst aufstauen zu lassen.

3. Grenzen setzen – Nein sagen lernen

Eines der größten Probleme vieler Frauen ist es, „Nein“ zu sagen. Wir möchten es allen recht machen – im Job, in der Familie und im Freundeskreis. Doch wenn du immer nur gibst, ohne deine eigenen Bedürfnisse zu berücksichtigen, führt das unweigerlich zu Überforderung. Burnout-gefährdete Frauen neigen oft dazu, sich selbst hintenanzustellen und zu viel Verantwortung auf sich zu laden.

Es ist wichtig, klare Grenzen zu setzen. Überlege dir, was für dich Priorität hat und was du guten Gewissens ablehnen kannst. Ein „Nein“ ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein Akt der Selbstfürsorge. Denke daran: Wenn du für dich selbst sorgst, hast du auch mehr Energie, für andere da zu sein.

Lerne es, Grenzen zu setzen: In meinem systemisch-integrativen Coaching lernst du, wie du dich selbst priorisierst und ohne Schuldgefühle „Nein“ sagen kannst. Jetzt anmelden.

4. Sich selbst Priorität geben

Selbstfürsorge ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Berufstätige Frauen neigen oft dazu, sich zu vernachlässigen, weil andere Dinge als wichtiger erscheinen. Dabei ist es entscheidend, regelmässig Zeit für sich selbst einzuplanen, um langfristig gesund und leistungsfähig zu bleiben.

Überlege, welche Aktivitäten dir Freude bereiten und dich entspannen. Das kann regelmässige Bewegung sein, wie Yoga oder Joggen, aber auch das Pflegen eines Hobbys oder einfach nur ein gutes Buch. Indem du dich wiederholt um dein eigenes Wohlbefinden kümmerst, stärkst du deine mentale und körperliche Resilienz gegen Stress.

Mein Tipp: Nimm dir jeden Tag mindestens 10 Minuten für dich selbst – ob bei einem kurzen Spaziergang, einer Meditation oder beim schreiben eines Dankbarkeitstagebuchs.

Hast du Schwierigkeiten, Zeit für dich zu finden? Lass uns in einem persönlichen Coaching gemeinsam einen Plan erstellen.

5. Unterstützung suchen und annehmen

Niemand muss den Kampf gegen Stress und Burnout allein führen. Es ist kein Zeichen von Schwäche, sich Unterstützung zu holen – im Gegenteil! Der Austausch mit Freunden oder der Familie kann helfen, Probleme aus einer neuen Perspektive zu sehen und Entlastung zu finden. Scheue dich auch nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn du das Gefühl hast, dass der Stress überhandnimmt.

In vielen Fällen kann ein Gespräch mit einem Coach oder Therapeuten dabei helfen, die eigenen Stressauslöser zu identifizieren und Wege zu finden, besser damit umzugehen. Professionelle Begleitung ist oft der Schlüssel, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen und dauerhaft ein erfülltes Leben zu führen.

Hilfe annehmen: Du musst nicht allein durch diese schwierige Phase gehen. Gemeinsam finden wir heraus, wie du dein Leben wieder in Balance bringst. Vereinbare jetzt ein unverbindliches Gespräch.

 

Fazit

Diese 5 Strategien zur Burnout-Prävention beginnen mit dem Bewusstsein für die eigenen Grenzen und Bedürfnisse. Wenn du lernst, frühzeitig auf Warnsignale zu achten, kleine Entspannungsmethoden in deinen Alltag zu integrieren und dich selbst nicht zu vergessen, kannst du dem Stress den Kampf ansagen. Es ist wichtig, dass du dir erlaubst, „Nein“ zu sagen und Unterstützung anzunehmen – nur so kannst du langfristig gesund und ausgeglichen bleiben.

Nimm dir Zeit für dich selbst und schaffe dir einen Raum, in dem du zur Ruhe kommst. Dein Wohlbefinden ist die beste Investition, die du machen kannst – für dich und deine Lieben.

Was sind deine Strategien zur Burnout-Prävention? Schreib sie gerne in die Kommentare!

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Wann ist der richtige Zeitpunkt etwas zu verändern?

Wann ist der richtige Zeitpunkt etwas zu verändern?

Die Antwort ist: «Es ist IMMER der richtige Zeitpunkt, etwas zu verändern!»

Wir kennen doch alle das Gefühl, dass wir gerne etwas an unserem Leben ändern würden – sei es, gesündere Gewohnheiten zu entwickeln, mehr Achtsamkeit in den Alltag zu integrieren oder unser Stresslevel zu senken. Doch allzu oft warten wir auf den „perfekten“ Moment, um den ersten Schritt zu tun: Morgen, der nächste Montag, der Jahresanfang oder ein neuer Lebensabschnitt. Doch die Wahrheit ist: Es gibt keinen perfekten Moment – der richtige Zeitpunkt, um Veränderungen anzustossen, ist immer JETZT!

Warum jetzt der richtige Zeitpunkt ist?

Das Warten auf den idealen Moment, um etwas zu verändern, ist oft eine subtile Form der Prokrastination (ständiges Aufschieben). Unsere Gewohnheiten und Glaubenssätze halten uns davon ab. Veränderungen bedeuten immer eine Herausforderung. Doch jede kleine Entscheidung, die wir bewusst treffen, um etwas zu verändern, hat das Potenzial, unser Leben nachhaltig zu verbessern. Ein erster kleiner Schritt kann sein, sich nicht von der Angst vor dem Unbekannten oder dem Perfektionismus lähmen zu lassen. Raus aus der Komfortzone!

Der Weg zu gesunden Gewohnheiten

Gesunde Gewohnheiten sind der Schlüssel zu einem ausgeglichenen und erfüllten Leben. Sie geben uns Struktur und Stabilität, gerade in stressigen Zeiten. Ob es darum geht, mehr Wasser zu trinken, sich regelmässig zu bewegen oder sich ausgewogen zu ernähren – jede positive Gewohnheit ist ein Baustein für unser langfristiges Wohlbefinden.

Eine einfache Möglichkeit, gesunde Gewohnheiten zu etablieren, ist es, klein anzufangen. Beginne zum Beispiel damit, jeden Tag fünf Minuten früher aufzustehen, um den Morgen in Ruhe und ohne Hektik zu beginnen. Kleine, beständige Veränderungen haben oft die grösste Wirkung, da sie sich mit der Zeit zu einem nachhaltigen Lebensstil entwickeln. Somit zu einer neuen Gewohnheit werden!

Achtsamkeit als Schlüssel zur Veränderung

Achtsamkeit ist nicht nur eine Methode zur Stressbewältigung, sondern auch eine wertvolle Lebenshaltung. Wenn wir achtsam sind, nehmen wir den Moment so an, wie er ist – ohne ihn verändern zu wollen. Das klingt zunächst komisch, wenn wir uns Veränderung wünschen, doch Achtsamkeit hilft uns dabei, bewusster mit unseren Bedürfnissen, Gefühlen und Gedanken umzugehen.

Durch regelmässige Achtsamkeitsübungen, wie Meditation oder das bewusste Atmen, lernen wir, uns von automatisierten Reaktionen auf Stress zu lösen. Dadurch schaffen wir Raum, um bewusst neue Wege zu gehen und alte Muster zu durchbrechen. Achtsamkeit bedeutet, im Moment präsent zu sein – und genau dieser Moment ist der richtige, um etwas zu verändern.

Stressmanagement: Den inneren Druck loslassen

Stress ist ein allgegenwärtiges Thema in unserem modernen Leben. Doch oft verstärken wir den Stress durch den Druck, den wir uns selbst auferlegen. Die Vorstellung, dass Veränderungen sofort zu Ergebnissen führen müssen, kann zusätzlichen Stress erzeugen. Hier ist es wichtig, sich selbst die Erlaubnis zu geben, kleine Schritte zu machen und geduldig zu sein. Das ist ein entscheidender Punkt!

Stressmanagement beginnt damit, sich selbst und seine Bedürfnisse zu verstehen. Welche Situationen verursachen Stress? Welche Glaubensätze verstärken ihn? Durch Achtsamkeit und gesunde Routinen können wir einen achtsamen Umgang mit Stress entwickeln und die innere Balance wiederfinden.

Fazit: Jeder Moment ist der richtige Zeitpunkt

Es gibt keinen perfekten Moment, um mit Veränderungen zu beginnen. Das Leben findet im Hier und Jetzt statt – und genau dieser Moment bietet dir die Möglichkeit, etwas zu verändern. Egal, ob es darum geht, gesunde Gewohnheiten zu etablieren, Achtsamkeit zu üben oder mit Stress besser umzugehen: Es ist immer der richtige Zeitpunkt, dein Leben bewusst und nachhaltig zu gestalten. Und auch wenn einmal ein Tag nicht so gelaufen ist wie er geplant war, schmeiss nicht gleich alles hin, sondern mach dir das bewusst, akzeptiere es und mach es besser.

Warte nicht auf den „perfekten“ Moment – er ist schon da. Der Weg beginnt genau jetzt.

Brauchst du Hilfe bei Umsetzung deiner Ziele?

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Mein Ausweg aus dem Burnout

Mein Ausweg aus dem Burnout

Mein Ausweg aus dem Burnout

Burnout, ausgebrannt sein…ja doch genau so ging es mir Mitte 2016. Es war damals beinahe schon ein Schimpfwort. In meinem Arbeitsumfeld hatte man sich eher darüber lustig gemacht, anstatt dies als ein ernstes Thema zu betrachten. Zu dem Zeitpunkt hatte ich schon seit Jahren mit Kopfschmerzen zu tun, mal mehr mal weniger. Aber in diesen letzten Monaten gab es keinen Tag mehr, ohne eben diese Schmerzen. Im Job kam ich gefühlt gar nicht mehr hinterher. Kunden, Lieferanten, Mitarbeiter alle wollten ständig etwas von mir. Einigermassen konzentriert arbeiten konnte ich meist nur früh morgens oder gegen Abend. Erst wenn es ruhiger wurde im Büro. Aber da fehlte mir meist schon wieder die Energie überhaupt noch etwas Sinnvolles hinzukriegen. Die Abende waren eigentlich nur dafür da, etwas zu Essen und so schnell es ging auf die Couch oder mich gleich ins Bett zu legen. Das Wochenende konnte ich kaum noch geniessen, denn meist hatte ich da am stärksten Kopfschmerzen oder Migräne? …ich wusste es eigentlich gar nicht, ich war einfach nur müde von diesen ständigen Schmerzen, es war von morgens bis abends stressig. So vieles blieb trotzdem liegen, ob zu Hause oder bei der Arbeit. Was war das nur für ein Leben? Naja, es war halt so, da musste man durch, wurde man krank, nahm man Medikamente und machte weiter. War man müde, machte man trotzdem weiter.

Bin ich selbst Schuld?

Oft sagte man mir, meine Kopfschmerzen seien bestimmt psychisch. Das wollte ich gar nicht hören. Was soll das überhaupt bedeuten?? Ich bin selbst schuld? Na grossartig! Ich hatte schon alles Mögliche abgeklärt, probierte verschiedenste Therapien aus, aber nichts half. Schlussendlich war mein Schmerzmittel-Verbrauch so hoch, dass ich wahrscheinlich allein davon schon Schmerzen hatte!

Dann kam da dieser eine Tag, ich ging ins Büro, wie immer. Setzte mich an den Computer, wie immer. Sah meinen Posteingang, voll wie immer. Und da konnte ich einfach nicht mehr, mir wurde heiss und kalt, mir wurde schwindelig, mir liefen die Tränen runter. Ich war einfach leer, ständig diese Kopfschmerzen und so noch funktionieren zu müssen? Unmöglich, ich wusste weder ein noch aus! Es war überwältigend und machte mir wahnsinnig Angst. Was sollte ich nur tun?

Ein jahrelanger Weg

Nun, rückblickend gesehen, war das dann wohl mein Burnout. Ehrlicherweise hat das so nie jemand bezeichnet oder diagnostiziert, denn es ging eigentlich immer nur um die Kopfschmerzen. Auch ich habe nicht begriffen, dass mein Körper einfach die Reissleine gezogen hatte. Dann begann der Marathon aus Arztbesuchen, neuen Medikamenten, Neurologen, Kortison Spritzen und diversen Abklärungen. Ich nahm über Monate die verschiedensten Medikamente ein von Anti Depressiva, Antiepileptika, Betablocker…dabei hatte ich weder Epilepsie oder eine Herzerkrankung. All diese Medikamente hatten auch Nebenwirkungen, teilweise waren die echt krass. Jedoch ich war zu dem Zeitpunkt so hilflos, ich hätte einfach alles ausprobiert. Ja, wahrscheinlich hat es all diese Erfahrungen auch gebraucht, um dahin zu kommen, wo ich jetzt bin. Denn damals hätte ich wohl nicht geglaubt, dass ich einfach meine Lebensweise verändern muss, damit es mir besser geht. Dass ich einfach Kleinigkeiten im Alltag anpassen muss. Somit also „Ja“ zu der Frage, ob ich selbst schuld an diesen Schmerzen war, irgendwie schon. Man wird in unserer Gesellschaft auch so herangezogen, immer schneller zu werden, immer mehr gleichzeitig machen zu müssen. Immer noch mehr zu arbeiten…einfach immer MEHR! Und da sagte mein Körper einfach NEIN, so nicht! Hatte ich doch so lange gar nie darauf geachtet und so musste ich also wieder lernen was gut für mich ist und was nicht.

Eines kann ich mit Sicherheit sagen, ich lerne immer noch. Denn in diesem jahrelangen Prozess – meinem Ausweg aus dem Burnout – hatte ich immer mal wieder den Anspruch, wieder so belastbar wie früher, zu werden. Doch ich musste lernen, dass dies nicht mehr möglich ist und schlussendlich auch nicht erstrebenswert sein sollte!

Es gibt immer Hoffnung

Bitte, wenn du dies hier liest und dich in meiner Geschichte oder Teilen davon, wiederfindest, überlege dir genau ob du so weitermachen möchtest!? Oder was du für dich tun kannst, um das zu verändern oder es erst gar nicht erst so weit kommen zu lassen. Ich kann dir versichern, es gibt einen Ausweg aus dem Burnout, aber du musst auch dafür bereit sein diesen zu gehen und etwas zu verändern! „IF YOU CHANGE NOTHING, NOTHING WILL CHANGE!“

Melde dich gerne bei mir, wenn du dazu bereit bist! Suchst auch du nach dem Ausweg aus dem Burnout? Wenn dich jemand verstehen kann, dann ich.

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Coaching vs. Beratung

Coaching vs. Beratung

Coaching zur Burnout-Prävention

In unserer heutigen, schnelllebigen Welt stehen wir vor verschiedensten Herausforderungen, die unsere psychische und physische Gesundheit stark beanspruchen können. Besonders in den Bereichen Stressbewältigung und Resilienzförderung sowie beim Umgang mit Burnout-Symptomen wird professionelle Unterstützung zunehmend wichtiger.

Was ist Coaching, was ist Beratung?

Beratung ist ein eher Experten orientierter Ansatz, bei dem der Berater sein Fachwissen weitergibt und konkrete Ratschläge oder Lösungen vorgibt. Der Berater gibt Empfehlungen, leitet an und bietet Orientierung in Bereichen, in denen der Klient möglicherweise keine oder wenig Erfahrung hat.

Coaching hingegen ist ein interaktiver und individueller Prozess, der darauf abzielt, die Selbstwahrnehmung, die Selbstreflexion und die Selbstwirksamkeit einer Person zu stärken. Beim Coaching geht es darum, Ressourcen und Potenziale zu entdecken und zu entwickeln, die bereits in der Person vorhanden sind. Der Coach fungiert hier als Begleiter und Unterstützer, der durch gezielte Fragen und Impulse den Klienten dabei hilft, eigene Lösungen zu finden und seine Ziele zu erreichen.

Systemischintegratives Gesundheitscoaching:
Das systemisch-integrative Gesundheitscoaching (SIGC®) setzt sich aus verschiedenen Ansätzen zusammen, die allesamt darauf abzielen, die Gesundheit ganzheitlich zu fördern und individuelle Ressourcen zu stärken.

Das systemisch-integrative Coaching beruht im Grunde auf diesen 3 Eckpfeilern:

  • Systemisch: Ganzheitliches Bild von Körper, Geist und Seele und dem sozialen Umfeld, das diesen Menschen prägt und beeinflusst
  • Integrativ: Integration im Coaching von verschiedene Techniken und Methoden aus den Bereichen der Achtsamkeitspraxis, der Stressbewältigung, der Positiven Psychologie und vielem mehr.
  • Gesundheitscoaching: Es wird ein Raum für Eigenverantwortung geschaffen. Gemeinsam werden umsetzbare Lösungen für nachhaltige Erfolge entwickelt anstatt gut gemeinter Ratschläge.

Mit Hilfe dieser 3 grundlegenden Eckpfeilern wird eigenverantwortlich und vor allem nachhaltig an den eigenen Gesundheitszielen gearbeitet. Der Schlüssel liegt in der Verbindung aller 3 Pfeilern, es hilft dem Klienten dauerhaft dran zu bleiben anstatt vorschnell wieder aufzugeben. 

Im Kontext der Stressbewältigung und Resilienzförderung ist dieser Ansatz besonders wertvoll. Klienten, die kurz vor einem Burnout stehen oder diesen bereits erlebt haben, benötigen oft mehr als nur praktische Tipps oder Entspannungstechniken. Sie müssen verstehen, welche persönlichen und systemischen Faktoren zu ihrem Zustand beigetragen haben und wie sie diese nachhaltig verändern können.

Systemischintegratives Gesundheitscoaching bei Burnout

Ein Coaching ist oft der richtige Weg bei Menschen, die sich am Rande eines Burnouts befinden oder dieses bereits durchlebt haben, sie brauchen oft mehr als nur Ratschläge. Sie benötigen eine umfassende Begleitung, die ihnen hilft, ihre inneren Ressourcen zu mobilisieren und neue Perspektiven zu entwickeln.

Durch den systemisch-integrativen Ansatz im Gesundheitscoaching können die tieferliegenden Ursachen des Burnouts identifiziert und bearbeitet werden. Dies führt nicht nur zu einer kurzfristigen Entlastung, sondern auch zu einer langfristigen Stärkung der Resilienz. Hierbei ist es entscheidend, dass der Klient in die Lage versetzt wird, seine eigenen Bewältigungsstrategien zu entwickeln und nachhaltig in seinen Alltag zu integrieren.

Fazit: Coaching und Beratung sind beides wertvolle Ansätze, aber sie dienen unterschiedlichen Zwecken. Im systemisch integrativen Gesundheitscoaching, insbesondere bei Themen wie Stressbewältigung und Burnout-Prävention, ist Coaching oft der wirkungsvollere Weg. Es ermöglicht eine tiefgreifende, nachhaltige Veränderung, indem es den Klienten befähigt, seine eigenen Ressourcen zu entdecken und zu nutzen. So wird er in die Lage versetzt, langfristig gesund und resilient zu bleiben.

Wichtig: Hier geht es nicht darum, ob Gesundheitscoaching oder Gesundheitsberatung „besser“ oder „schlechter“ ist. Es handelt sich dabei um zwei unterschiedliche Ansätze, die beide ihre Berechtigung haben.

Es gilt zu verstehen, dass ein Coaching der Startschuss für deinen eigenen, individuellen Weg sein wird. Der Weg zu mehr Wohlbefinden und Balance!

Hast du Fragen zum individuellen Coaching Prozess? Dann schreibe mir gerne oder melde dich zu einem unverbindlichen Vorab-Kennenlern-Gespräch, mit einem kurzen Zoom können wir all deine Fragen klären und lernen uns kennen. Ich freue mich!

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